Leidgeplagte

Scheinbar bin ich nicht der Einzige, der sich mit dem Empfang und Versenden von Paketen beschäftigt, und insbesondere mit dem Paketkasten. Regelmäßig erhalte ich Hinweise und Zuschriften, die ich per Link oder Ausschnitt hier veröffentliche.

Neben den hier veröffentlichten Kommentaren ist auch eine ganz interessante Diskussion auf dieser Seite entstanden.


Frank hat ebenfalls aufregende Erfahrungen gemacht, bei ihm wurde sogar der Paketkasten mit Gewalt aufgetreten und er hat sehr ähnliche Erfahrungen gemacht, inklusive nicht abgeholten Sendungen und Zustellern, die scheinbar keine Schulung genossen haben.

Frank bloggt hier.


Florian kann die Aufregung nicht verstehen, bei ihm funktioniert es wohl ganz gut:

Hallo,
Ich habe auch den Paketkasten und hatte bisher gar keine Probleme, die Sendungen wurden immer in den Kasten gelegt und die die Abholung hat heute auch wieder problemlos funktioniert.
Ich kann bisher nichts negatives berichten.


Ruth schreibt:

Seit April 16 haben wir den Paketkasten vor dem Haus – und bisher vergeblich unzählige Stunden da hinein investiert. Reklamationsmails schreiben, Anrufe beim Service tätigen, Anleitungen für die Zusteller ausdrucken und aushängen, mit den Zustellern Öffnungsversuche starten, Anleitungen vom telefonischen Service ausführen: Kasten mit Wasserwaage nochmals neu ausrichten, Batterien nochmals erneuern – und sich sagen lassen man mache irgend etwas falsch. Ein Techniker war schon bei uns vor Ort, daher laufen alle Reklamationen daß die Zusteller nicht öffnen können ins Leere. Der Kasten sei funktionstüchtig wird uns gesagt, wir hätten weder Grund zur Reklamation noch ein Rückgaberecht. Unsere Kündigung wurde ignoriert. Wir haben einen völlig nutzlosen überteuerten Blechkasten vor dem Haus stehen ohne den versprochenen Service.


Ralf führt ein Hausbau-Blog, und hat seinen Erfahrungen mit dem Paketkasten eine eigene Seite gewidmet. Er schreibt mir:

Hallo Stefan,

ja auch ich kann das ganze bestätigen. Allerdings habe ich mir den „Affentanz“ nicht so lange ertragen wie du. Nach 6 Monaten habe ich auf eine Kulanzrücknahme des Paketkastens bestanden welche tatsächlich auch ohne große Probleme abgewickelt wurde.


Michael hat in seinem Blog ebenfalls die Geschichte von der Bestellung bis zur Gegenwart mit allen damit verbundenen Problemen dokumentiert. Ich erkenne mich viel zu häufig in seinen Erzählungen wieder.


Tom hatte ähnliche Probleme, bei ihm läuft es wohl inzwischen besser.


Robert schreibt mir:

Auch ich bin als Leidensgenosse des DHL-Paketkastens reichlich geprüft. Der Austausch des Schlosses hat auch bei mir mittels eines überaus unfreundlichen Monteurs stattgefunden. Neue Chips, Probe auf’s Exempel – alles paletti. Im Oktober 2015 ging’s dann aber los: Immer wieder Benachrichtigungen im Briefkastenteil über Sendungen, die aufgrund meines „defekten Paketkastens“ nicht zugestellt werden konnten und entweder an der Haustür abgestellt wurden – wenn der Zusteller gut drauf war – oder in der nächsten Filiale abholbereit hinterlegt wurden. Wie sich nun im Dezember 2015 herausstellt, wurden die Zusteller in 96193 Wachenroth von ihren General-Chips für den einzigen Paketkasten in Wachenroth befreit und sollen nun via Scanner und Sendungsnummer meinen Paketkasten öffnen können. Weit gefehlt. Die Zusteller sind verzweifelt, denn immer wieder quittiert ihr Scanner nach ca. 1 Minute drehender Sanduhr ihr Vorhaben mit dem Fehler »…kein Verbindungsaufbau zum Paketkasten möglich, Paketkasten defekt…«. Nachdem die Zusteller diesen Zustand immer wieder in ihrer Dienststelle erfolglos meldeten, nahm ich Kontakt mit dem Online-Support von DHL auf, doch außer einer Eingangsbestätigung meiner mittlerweile vier E-Mails bekam ich bis heute keine Antwort. Die telefonische Kontaktaufnahme endete heute mit maßloser Ratlosigkeit am anderen Ende und das ich mich doch bitte via E-Mail an den Support wenden solle!

Heute habe ich deshalb ein Schreiben an Prof. Dr. Christof Erhart (verantwortlicher Geschäftsführer der DHL Deutschland) aufgesetzt, ihm die unhaltbaren Zustände hinsichtlich meines Paketkastens geschildert und ihn aufgefordert innerhalb der nächsten 14 Tage entsprechende Schritte einzuleiten, damit die Zusteller vor Ort wieder ihre Arbeit verrichten können. Das Problem ist ja bereits verifiziert (Paketkasten wirklich defekt, Scannersoftware anscheinend fehlerhaft, oder nicht aktuell). Einer Behebung des Problems sollte also nichts mehr im Weg stehen…


Jörg berichtet mir:

Ich bin auch seit Anfang November 2015 stolzer Besitzer eines Paketkastens und habe daher Ihren Blog mit vergnügen gelesen. Schon mal vorab, es hat natürlich bis heute noch garnicht funktioniert eine Sendung zu über den Paketkasten zu empfangen. Ich habe Ihren Blog nach der Bestellung des Paketkastens entdeckt jedoch vor der Installation. Daher war ich schon darauf vorbereitet das es Probleme geben wird. Vorallem als ich feststellte das Sie laut Ihrem Impressum aus Gelsenkirchen kommen. Da ich aus Essen-Katernberg komme haben wir sehr wahrscheinlich das Vergnügen von dem selben Depot (Herne-Böring) und somit dem selben DHL-Boten Pool beliefert zu werden! Ich habe mir also die ersten Sendungen an Tagen nach Haus liefern lassen an denen ich selbst zuhause bin um den DHL Boten abzufangen un es mit ihm zusammen auszuprobieren ob er meinen Paketkasten beliefern kann. Natürlich hat es die ersten drei Sendugen nicht geklappt.

Obwohl ich die Sendungen dann natürlich selbst entgegen nehmen konnte habe ich trotzdem bei der Paketkasten Hotline angerufen und mich darüber beschwert das eine Zustellung nicht möglich sei. Mir wurde gesagt das Systemseitig alles soweit ok ist und es ein Bedienfehler des DHL-Boten sein muss. Daher würde meine Beschwerde an das Depot weitergeleitet. Bei Sendung Nummer vier habe ich wieder den DHL-Boten abgefangen. Auch diesesmal bekam er den Paketkasten nicht auf. Daher bat ich ihn ober er mir mal seinen Handscanner geben kann damit ich es mal selber versuche.

Also selber mal ran… Nachdem man sein Paket eingescannt hat sagt einem der Handscanner das für diese Adresse eine Zustellung an einen Paketkasten möglich ist. Also im Menü „Zustellung an Paktkasten“–>Sendungsempfänger auswählen–> Weiter anklicken–> Meldung „Handscanner vor Paktkasten halten“… Und siehe da er öffnet sich NICHT! Aus dem kleine mobilen Drucker kam dann ein Ausdruck mit der info: Zustellung an Paketkasten nicht möglich. Paketkasten defekt.

Um diese Erfahrung reicher habe ich mich also wiedermals an die Service Hotline gewand und meine Erfahrung berichtet. Antwort der Dame der Service-Hotline: Bedienerfehler von mir und dem DHL-Boten! Sie erklärte das sie selbst vor kurzem ein Paketkasten-Training gehabt hat und gleichfalls den Paketkasten nicht öffnen konnte. Wo ist also der Trick um den Kasten als DHL-Bote zu öffnen? Möchte man ihn als Kunde (Besitzer) öffnen, hält man ja nur kurz den gelben Chip vor das Sensorfeld, der Kasten piept ein paar mal und die Tür springt auf. So einfach so schnell. Als DHL-Bote funktioniert das ganz anders. Zuerst muss man den Paketkasten aufwecken! Ja richtig, aufwecken!

Man hält einen metallischen Gegenstand (z.B. Schlüsselbund) vor das Sensorfeld. Dann wacht der Paketkasten auf und die grüne Status LED am Paketkasten beginnt zu blinken. Erst danach hält man den Handscanner vor das Sensorfeld. Dann soll sich der Kasten öffen. Auch am Handscanner soll es solch eine metallische Stelle geben die man zuerst vor das Sensorfeld hält um ihn aufzuwecken. Also habe ich bei dem nächsten Paket den DHL-Boten wiedermals abgefangen und ihn nach dem Trick mit dem aufwecken gefragt. Er kannte den Trick natürlich nicht. Also haben wir es zusammen ausprobiert ob sich mein Paketkasten mit dem Aufwecktrick öffnen lässt. Und, kaum zu glauben aber wahr: Mein Paketkasten öffnete sich!!! Wir haben das dann noch ein paar mal versucht und es klappte Problemlos wenn man ihn vorher aufweckt. Ohne aufwecken öffnet er sich nicht und der DHL-Bote bekommt die Fehlermeldung „Paketkasten defekt“! Ich habe daraufhin auch die Urlaubsvertrung meines DHL-Boten selbst angelert und ihm den Aufwecktrick gezeigt. Beide DHL-Boten haben mir übrigens versichert das sie das Produkt Paketkasten nicht kannten und auch keine Schulung (außer der von mir) dazu hatten! Am besten wäre es wenn ich eine bebilderte und mehrsprechige Anleitung am Paketkasten anbringe.

Die DHL-Boten wechseln ja alle 3-6 Monate. Oder ich muss gleich jeden neuen DHL-Boten selbst anlernen….  Ich warte daher auf die nächste Sendung und hoffe mein DHL-Bote kann sich an den Aufwecktrick erinnern! Ich werde Ihnen berichten…

 

Der Aufwecktrick hat bei mir selbst keine Besserung der Situation gebracht.


Beate schreibt mir von Ihren Erfahrungen. Auch hier zeigt sich DHL unfähig:

Seit Mitte November 2015 bin ich „stolze“ Besitzerin eines DHL Paketkastens XL. Er kostete 398€ und wurde professionell zusammengebaut und vor dem Haus installiert. Unsere beiden Chips funktionieren einwandfrei, allein der Zusteller kann den Kasten nicht öffnen und deponiert die Pakete weiterhin in der Nachbarschaft. Dabei klingelt er ältere Leute wach, die sicher anderes zu tun haben, als Pakete für mich anzunehmen. Mehrfach habe ich mich telefonisch und schriftlich bei DHL beschwert, doch ich erhalte keine Rückmeldung. Heute habe ich den Zusteller gebeten, die Pakete bei meiner Abwesenheit wieder mit in die Filiale zu nehmen, damit ich sie dort abholen kann. Das bedeutet, ich muss mich ins Auto setzen, zur Post fahren, eine Parkgebühr bezahlen, warten und zurückfahren u.U. im Stau stecken bleiben. Mit einem gut funktionierenden Paketkasten wollte ich genau das verhindern!!!! Also alles wie gehabt, keine Erleichterung  in Sicht.

Ich habe nichts gegen eine Veröffentlichung. Schließlich sollen viele mögliche Käufer einer DHL-Paketbox gewarnt werden.

Beate hat dann einige Tage später noch folgende Ergänzung geschickt:

Hallo.
Ich muss Entwarnung  geben.Die Paketbox wurde vom Zusteller erfolgreich  benutzt,nachdem ein Techniker von DHL vor Ort ihm zeigte,wie es geht.
Also kann es doch funktionieren, wenn man sich häufiger beschwert.
VG 


Bim hat seinen Paketkasten modifiziert. Das bringt bei mir leider keinen Erfolg, aber ist auch eine gute Möglichkeit um den Kasten letztendlich doch zu nutzen:

Da ich nach einem halben Jahr vollster Zufriedenheit mit dem Paketkasten dann leider auch mit Problemen zu tun hatte, die selbst nach dem Austausch der Elektronik nicht behoben werden konnten, musste ich selbst zu einer Lösung kommen.
Die Box kann nun von jedem Paketdienst bedient werden !
Das kleine Postfach (vom XXL Kasten) wird verschlossen, die große Tür nur angelehnt und mittels Magnethalter fixiert.
Nun kann jeder Paketbote da etwas einlegen und die Tür anschliessend fest zudrücken. Und Ich komme Abends mit meinem Transponder dran.
Keine Probleme mehr mit den Batterien durch „kälte“ Einwirkung da ein Netzteil genutzt wird.
Kanns ab nun wieder bestens empfehlen.


 

Aus München schreibt mir Manfred allgemein zu seinen Paketdienst-Erfahrungen:

habe in einem bericht gelesen, daß die oder der dhl mit 44 % marktanteil ca 60% der reklamationen verursacht. ich erhalte pro jahr etwa 120 zustellungen, weil ich gerne im internet einkaufe. der beste server mit weitem abstand ist dhl – keine reklamationen!
an zweiter stelle rangiert ein mir ziemlich unbekannter dienst namens gel – sehr freundliches, deutsches personal!
mit abstand der schlechteste paketdienst ist gls, mit denen ich immer probleme habe, weil sie einen tag vorher zeitfenster vorgeben, diese nicht einhalten und behaupten, ich wäre nicht anwesend gewesen. sie verlangen von mir, daß ich als 80jähriger mit straßen-bahn und bus etwa 5 kms fahren muß, um mein paket in einem kiosk abzuholen.
angekündigte sendungen von gls nehme ich nicht mehr an, mache von meinem recht der annahmeverweigerung gebrauch, informiere den lieferanten. die meisten lieferanten wechseln nach meiner reklamation den server.
sehr schlechte erfahrungen habe ich ebenfalls mit hermes gemacht – ausländisches personal!
zufrieden bin ich eigentlich auch mit dem dpd. sofern sie weitere angaben benötigen, stehe ich gerne zur verfügung.
mit freundlichen grüßen
manfred

Ich glaube zwar nicht, dass ausländisches Personal bei der Qualität der Zustellung eine Rolle spielt, aber verstehe den Ärger natürlich gut.


 

Phillipp Arnold hat – wie viele Andere auch – massive Probleme mit Hermes. Die kann ich nur zu gut Nachvollziehen. Er hat zwei Beispiele auf seiner (durchaus interessanten) Website veröffentlicht:

hier und hier 


 

 

 

Ich erhalte hier regelmäßig weitere Zuschriften mit ähnlichen Fällen, aber nicht alle Betroffenen wünschen eine Veröffentlichung.