Ich kann den Paketkasten bestellen!

Juhu! Ich habe es getan, ich habe einen DHL Paketkasten bestellt. Und es dauert einen Monat bis er hier ist – das weiß ich so genau, weil ich gestern schon den genauen Liefertermin festlegen musste, für den ich mir immerhin aber jetzt schon einen Tag Urlaub nehmen konnte.

Seit einiger Zeit schon google ich dieses neue DHL Produkt regelmäßig, um zu erfahren, wann ich ihn haben kann – bisher gab es nur ein Pilotprojekt zu diesem Teil irgendwo in einem anderen Teil der Republik. Irgendwann habe ich mich mal auf einer Interessenten-Seite angemeldet, und entweder dadurch, oder als regelmäßiger Nutzer der Packstation, habe ich nun eine Einladung bekommen, und darf den Paketkasten nun bestellen. Einladung klingt in diesem Zusammenhang vielleicht etwas übertrieben, denn bezahlen muss ich ihn natürlich, geschenkt gibts nix, aber es gibt den Kasten inklusive Lieferung – aber ohne Montage – ab 99 Euro.

Kaufen kann man ihn in zwei Größen, zur Wand- oder Standmontage und auf Wunsch auch farblich lackiert. Die Aufpreise für die XL-Variante, die Standmontage und die graue Lackierung (nein danke, bitte weder weiß noch Postgelb im Vorgarten) summieren den Preis auf stolze 319 Euro. Und dafür bekomme ich eine Metallkiste, vermutlich im Karton, geliefert. Aufbauen muss ich ihn dann schon noch selbst.

Egal, das Prinzip überzeugt mich. Und das ist super einfach.

  • Der Paketkasten steht vorm Haus und ist bei DHL registriert als Abstellort für Pakete in meiner Abwesenheit
  • Öffnen kann man den Kasten nur mit einem kleinen Transponder – ich habe zwei davon und DHL hat ebenfalls einen oder mehrere
  • Ich kann auch Pakete in den Kasten legen und eine kostenlose Abholung beauftragen – ein Service für den DHL gewöhnlich 3 Euro kassiert. Dadurch dass sie aber nicht klingeln müssen und jederzeit kommen können, ist der Service gratis, das Paket muss nur vollständig frankiert eingelegt sein. Den “Einlieferungsbeleg” bekomme ich in den Briefkasten geworfen.
  • Wenn eine Sendung eingelegt wird, bekomme ich eine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten geworfen.

Bin ich also zu Hause, klingelt der DHL Bote und übergibt mir die Sendung.

Bin ich nicht zu Hause, klingelt der DHL Bote ebenfalls, dieses Mal aber erfolglos. Also nimmt er seinen Transponder, öffnet den Paketkasten und legt die Sendung hinein. Dann legt er mir eine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten mit der Information, dass eine Sendung im Paketkasten ist.

 

Ja, ich weiß, das Ding kann nur DHL aufmachen. Ich bestelle aber selten etwas, das mit einer anderen Firma kommt, und wenn ich mal etwas verschicke, dann nur per DHL. Passt also!

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