Ich habe mich beschwert

Ja, ich habe mich bei DHL beschwert. Gefühlte 100 Mal, und vermutlich werde ich kaum noch ernst genommen, aber ich habe mich jedes Mal zurecht beschwert. Nur geändert hat sich gar nix.

Also habe ich mich beim Vorstand beschwert. Mir ist dabei natürlich bewusst, dass ein an den Vorstand eines Konzerns adressiertes Schreiben diesen kaum jemals erreichen wird, aber häufig gibt es Abteilungen oder Personen, die sich um solche Schreiben kümmern. Und scheinbar gibt es diese auch bei DHL, denn ich konnte zumindest eine Reaktion wecken, wenn auch niemand meine Fragen beantworten will, oder Abhilfe schafft.

Aber von vorn.

 

Meine Beschwerde habe ich DHL im Oktober vergangenen Jahres übermittelt. Per Fax und – in dem Glauben dass es ohne Probleme ankommt – per ePost-Brief. Sie wurde bis heute nicht beantwortet.

Im Februar habe ich die Beschwerde dann, ergänzt um aktuelle Informationen und Probleme, erneut übersandt. Dieses Mal per Einschreiben – und ich erhielt wenige Tage später eine Eingangsbestätigung mit der Information, dass der Sachverhalt geprüft wird und man mich nach Abschluss der Recherchen informieren wird. Punkt. Die Geschichte ist hier auch schon zu Ende, es gab keine weitere Rückmeldung!

Am ersten April habe ich erneut, bezugnehmend auf meine vorherigen Schreiben, um eine Stellungnahme und vor allem um Abhilfe gebeten. Dieses mal erhielt ich sogar einen Telefonanruf auf den Anrufbeantworter, und mir wurde mitgeteilt, dass meine Beschwerde noch in Bearbeitung ist, und man noch keine Information “von der zuständigen Stelle” bekommen hat.

 

Was nun? Bei DHL verfährt man offenbar nach der Methode, eine eingehende Beschwerde einmalig abwiegelnd zu beantworten und fertig. Keine Reaktion, keine Abhilfe, keine Entschuldigung und keine Lösung.

Kommentar hinterlassen zu "Ich habe mich beschwert"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*